Freitag, März 03, 2006

ES IST VOLLBRACHT!!!!

Oje, nun ist es bereits drei einhalb Monate her, dass ich den letzten Post an dieser Stelle veröffentlicht habe. Und das lag nicht etwa an chronischer Schreibfaulheit sondern tatsächlich daran, dass an meinem Bike monatelang praktisch nichts passiert ist. Nun ja, wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, fehlte ja nun nicht mehr viel bis zur Vollendung des Traumes. Eigentlich...

Zunächst jedoch erst einmal wie gewohnt ein Bild des nun endlich vollständigen Bikes:

Wie in meinem vorletzten Beitrag zu lesen ist, hatte ich mich ja bereits damit abgefunden, die alte 8-fach Schaltkombination (inkl. nicht zu den Bremshebeln kompatible Schalthebel) zu fahren, bis ich eines Tages Geld haben würde, um auf eine zu meiner Bremse und den Bergen der Tegernseer Region kompatibleren 9-fach Übersetzung umzurüsten. Dazu kam es jedoch nie. Durch einen (finanziellen) Motivationsschub seitens meines Vaters habe ich nun doch bereits vor der Jungfernfahrt die neue Schaltung verbaut. Dazu hab ich mich (im Vergleich wenig exklusiv ;-) ) für Shimano XT Schalthebel und 9-fach Kassette entschieden. Das bedeutete trotz aller Freude darüber nun aber erst einmal, das bereits montierte Cockpit zu demontieren, um die alten Schalthebel durch die neuen zu ersetzen. Aber wenigstens war das Tauschen der Shimano Züge gegen die (etwas schlankeren) Nokon-Züge bei den neuen Schalthebeln bedeutend einfacher, wie ich feststellen durfte.

So, bevor ich nun die Züge komplett verlegen konnte, stand noch die Montage des XTR-Umwerfers an. Von der edlen Optik dieses exklusiven Teils war ich ja bereits vor dem Kauf sehr angetan. Was mich jedoch neben der Qualität sehr beeindruckte, war die super einfache Montage. Von meinem alten Umwerfer kannte ich es noch, den Umwerfer ständig fest und wieder losschrauben zu müssen, bis er endlich den richtigen Winkel und die richtige Höhe hatte. Am neuen Umwerfer war ein kleiner Aufkleber befestigt, durch den es kein Problem mehr war, die richtige Höhe herauszufinden. Gleichzeitig wurde durch ein im Parallelogramm befestigter Plastikpin der Umwerfer ganz außen (also über dem großen Kettenblatt) gehalten, wodurch man sich voll und ganz auf die vorsichtige und dennoch zielsichere Montage am empfindlichen Carbon-Sattelrohr konzentrieren konnte.

Ich bin inzischen übrigens extrem froh, dass ich mich bis dahin noch nicht dazu durchringen konnte, die Nokon-Zughülsen zu montieren. Die lassen sich nämlich nicht "mal eben auf die Schnelle" demontieren und wieder montieren... Genau die waren es aber, die ich als nächstes angegangen bin. Da diese besonderen Zughülsen nicht aus einem einzigen Kunststoffröhrchen bestehen sondern aus kleinen Alugliedern, die erst einmal Stück für Stück auf ein Führungsröhrchen aufgefädelt werden wollen, hat mich alleine das ca. 1,5 Stunden gekostet. Blicke ich allerdings jetzt auf das Endprodukt, bereue ich nicht eine Minute davon. Genauso wenig wie dessen Kosten. Mehr dazu aber in einem zukünftigen Erfahrungsbericht. Bis dahin viel Spaß mit den Bildern dazu.

Als nächstes (und letztes) war nun die Kette dran. Dank der neuen Schaltung musste ich mir ja auch eine neue (schmalere und damit 9fach-kompatible) Kette kaufen. Dabei habe ich dieses Mal auf Shimano verzichtet und statt dessen die knapp doppelt so teure SRAM PC99 Hollow Pin bestellt. Die Kette weist statt der normalen Nieten hohle Nieten auf, die laut Mountainbike-Magazin in Sachen Steifigkeit gegenüber einer Shimano-Kette in nichts nachsteht, dabei jedoch einige Gramm Gewicht einsparen kann. Durch das geniale Schloss, mit der die Kette mit Leichtigkeit und ohne Einsatz von Werkzeug verschlossen wird, war die Montage bei weitem nicht so fummelig wie bei Shimano. Natürlich bin ich zunächst in die bekannte Falle getappt, bei der ich beim Kürzen der Kette plötzlich zwei gleiche Enden hatte. Folge: ich musste ein weiteres Glied entfernen, weswegen die Länge der Kette nun arg am Limit ist. Dies ist aber zum Glück nur bei sowieso nicht praktikablen Extremübersetzungen (großes Kettenblatt + großes Ritzel) relevant und funktioniert sogar mit meinem 32er Ritzel noch problemlos.

Apropos Limit: für Limits habe ich offensichtlich ein treffsicheres Gespür. Ich erwähnte ja bereits, dass noch die Kürzung der Bremsleitungen ausstand. Da nun inzwischen auch das Magura Service-Kit (mit den dafür nötigen Kleinteilen) angekommen ist, konnte ich nun auch diese Arbeit angehen. Was für den Schlauch zur Hinterradbremse problemlos (wenngleich auch nicht ganz ohne Schmiererei) vonstatten ging, ging vorne erst einmal gründlich in die Hose. Na ja, "nicht ganz optimal" würde es wohl treffender beschreiben. Da die Leitung ja kein Spiel benötigt (Lenker und Gabel haben ja stets den selben Abstand zueinander), dachte ich mir, ich kann ihn ja mal ein bisschen kürzer machen als ich es an meinem alten Bike gemacht habe. Der Schlauch passt nun, hat sich aber beim Einschrauben in den Bremszylinder verdreht. Außerdem kann ich die Bremse nun nicht mehr so leicht entlüften, da ich dazu die Bremshebel nach oben stellen müsste. Für mich ist das aber inzwischen unter "Custom Bike Building" abgelegt. Wenn mal wieder eine Entlüftung angesagt ist, kann ich ja den im Service-Kit enthaltenen Ersatzschlauch nutzen, um das "Problem" aus der Welt zu schaffen.

Das Einstellen der Schaltung war nun nur noch Nebensache. Auch wenn dies nicht ganz so einfach war. Da ich ja keinen Montageständer besitze (und erst recht keinen, in den ich auch einen Carbon-Rahmen einspannen kann), muss ich für die Gangwechsel ständig mit einer Hand das Hinterrad anheben und mit der anderen die Kurbel drehen. Zum Verstellen der Schrauben und Schalten der Gänge musste ich das Rad dann zunächst immer abstellen. Ein wenig umständlich. Aber es funktioniert.

Abgesehen von diversen Feinjustierungen der Bremse und der Schaltung bin ich nun endlich nach mehr als einem halben Jahr am langersehnten Ziel angelangt: mein mit Abstand exklusivstes Bike, das ich je besessen habe, steht! Bereit, seine erste Probefahrt über sich ergehen zu lassen.

Passend dazu sei noch erwähnt, dass ich nicht nur am Bike intensiv geschraubt habe sondern zeitgleich auch an meinem Gewicht. Mit knapp unter 80 Kilogramm habe ich zwar nach wie vor einige Kilochen zuviel auf den Rippen. Aber ich habe mein Übergewicht immerhin halbieren können. Die zweite Hälfte kommt praktisch wie von selbst, wenn ich nun endlich wieder zu biken beginne...

Und was nun? Mein Bike steht jetzt und der Blog hat damit seine Schuldigkeit getan. Oder etwa doch nicht? Nun, sicher, die Montage ist (vorerst) abgeschlossen. Das ist schon richtig. Aber wer sich dafür interessiert, darf sich darüber freuen, an dieser Stelle auch über die ersten (und möglicherweise auch zukünftigen) Ausfahrten informiert zu werden sowie auch über die bereits in der Schublade liegenden Pläne zu Umbauten des Bikes. Dazu gehört zum Beispiel das Ersetzen der Felgenbremse durch eine Scheibenbremse. Aber das liegt noch in weeeeeiiiiiiiter Ferne. :-)

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Freitag, November 18, 2005

Sammelbeitrag

Jetzt ist es mal wieder dringend Zeit, einen Blogeintrag zu schreiben. In den letzten Tagen hab ich immer mal ein paar Minuten am Bike gearbeitet. Deswegen ist dies hier mal ein "Sammelbeitrag". Zunächst mal der aktuelle Stand:


Wie man vielleicht schon erkennen kann, handelt es sich schon um einige "Kleinigkeiten". Also zunächst einmal der Teil, mit dem ich nach dem letzten Eintrag angefangen hab: dem Cockpit. Da fehlten ja nur noch die Griffe und die Lenkerhörnchen. Beides war schnell montiert. Bei den Griffen handelt es sich übrigens um NoName-Griffe aus Moosgummi, die ich mir seinerzeit für das Trek selbst zurecht geschnitten hab. Die saugen zwar gut Wasser bei Regen, sind aber ansonsten ur-bequem und superleicht. Beide Griffe zusammen wiegen gerade mal 28 Gramm. Diesen Gewichtsvorteil gebe ich aber zugunsten meiner X-Tasy Lenkerhörner wieder auf. Diese sind zwar aus Carbon, aber massiv genug, um (inkl. Lenkerstopfen) 144 Gramm zu wiegen. Trotzdem liebe ich sie schon jetzt. Warum, ist - denke ich - dem Bild leicht zu entmehmen. Anschließend kamen noch die Lenkerstopfen in die Lenkerenden und der Tacho dran. Fertig war das Cockpit.

Einen Abend später hab ich mich dann um die Race Face Kurbeln gekümmert. Besonders die Kettenblätter mussten einmal gründlich von altem Kettenfett gereinigt werden. Das hat schon ein bisschen gedauert. Das war aber auch schon das Aufwändigste an der Aktion. Da ich die Egg Beater Pedale (die billigen ;-) ) gar nicht erst abgebaut habe, brauchte ich die nun auch nicht mehr dran montieren. Alles in allem also auch wieder eine kleine Aktion.

Anschließend habe ich noch etwas nicht direkt Sichtbares gemacht. Ich habe nämlich eine feste Klarsichtfolie auf das Unterrohr geklebt, um es vor Steinschlägen zu schützen. Auf den Bildern ist das nicht zu sehen. Und das werte ich mal als Erfolg. Da ich am Unterrohr drei Schrauben zur Befestigung der Schaltzugführung habe, war das etwas fummelig und erforderte doch noch etwas Aufmerksamkeit, um keine Luftblasen unter die Folie zu bekommen. Aber wirklich viel Zeit hat das nun auch nicht gekostet. Also auch wieder eine geeignete Aktion für einen gelungenen Tagesabschluss. :-)

Ach ja, ich hab übrigens auch mal ein Photo von meinem alten Bike in seinem jetzigen Zustand gemacht. Auf dem Bild steckt zwar noch das Innenlager drin, aber sonst sieht es ganz nach seinem vorläufig endgültigen Zustand aus. In dem Zusammenhang kann ich ja ruhig einmal erwähnen, dass eines meiner langfristigeren Projekte der Wiederaufbau meines alten Bikes ist. Naja, es wird dann zu einem Billig-Bike, das ich bedenkenlos auch mal durch den Winter jagen kann (zum Beispiel für den Bike-Kurier - wer weiß...). Meine Vorstellung ist z.B. eine LX-Gruppe und billige Laufräder. Eben so, dass es sich bei minimalem Kostenaufwand gerade noch sorgenfrei fahren lässt. Aber das ist jetzt noch Zukunftsmusik. Meine Aufmerksamkeit gilt jetzt selbstverständlich erst einmal vollständig dem Simplon und der Reduktion meines eigenen Gewichtes...

Nun fehlen mir lediglich noch der Umwerfer, die Kette und das Verlegen der Schaltzüge (für die ich zunächst noch ein Nokon-Verlängerungsset für das Schaltwerk und einen Umwerfer benötige). Nachdem ich dann noch die Magura-Schläuche gekürzt habe, ist das Bike fertig. Ich befinde mich also mitten im Endspurt. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich mich schon sehr auf die Jungfernfahrt freue... :-)

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Sonntag, November 13, 2005

Bastelsucht

So hatte ich mir das in etwa vorgestellt. Ein Wochenende, das mich geradezu provoziert, weiter zu basteln. Zwar hab ich jetzt nicht ganz so viel gemacht, wie zuvor. Aber es hat mich trotzdem fast genauso viel Zeit gekostet. Aber dazu nun im Einzelnen:

Zunächst wollte ich nun die Schalthebel (alte 2001er XT-RapidFire-Hebel) ummontieren. Hört sich nicht problematisch an, gelle? War es aber. Ich hab mir ja vor längerem die Nokon Schaltzüge geholt (hatte ich das überhaupt erwähnt? Ich glaube wohl...). Das heißt, dass ich die alten Züge nun irgendwie aus dem Hebel-Mechanismus pfriemeln musste. Und ich hatte bislang nicht den kleinsten Schimmer von der Mechanik. Zunächst hab ich dafür den Daumenhebel abgeschraubt und verzweifelt an der sich auftuenden Mechanik rum gespielt, um herauszufinden, wie ich den Zug nun entfernen konnte. Das hab ich auch nach einigem Gefummel geschafft. Das Reinigen der Einheit und das Einziehen des neuen Zuges gestaltete sich etwas komplizierter; Weniger wegen der Natur der Sache als dem Bedürfnis meiner Katze, mir dabei tatkräftig zur Seite zu stehen. Hehe. Damit war aber die Sache noch nicht erledigt. Auch der Zusammenbau der beiden Gehäuse war nur wenig trivial. Denn: durch das Öffnen des Gehäuses wurde auch der Mechanismus zur Ganganzeige teilweise geöffnet. Und ohne nun ins Detail zu gehen: diesen Mechanismus funktionstüchtig wieder zusammenzubauen grenzte an ein wahres Geduldspiel.

Na gut, die Schalthebel eben auf den Lenker ziehen, die Bremshebel drauf und... hmm... was ist denn das? Die an der neuen HS33 neu geformten Geberzylinder passen gar nicht (oder besser nicht so gut, wie die alten) über die Schalthebelgehäuse. Verdammt. Naja, damit werd ich wohl vorerst leben müssen. Früher oder später möchte ich sowieso auf 9-fach Schaltung umrüsten. Damit bekomme ich dann eh neue Schalthebel. Hoffentlich passen die dann besser...

Damit die Frustwelle nun nicht spontan abflacht, habe ich auch noch das Innenlager - ein Tune AC38 - umgebaut. Naja, das an sich ist nun kein Problem. Ich musste dabei lediglich feststellen, dass die 113er Achsbreite für das Tretlagergehäuse des Simplon zu breit ist. Eben ein neues Lager dürfte wohl kaum drin sein. Tune ist teuer. In Zahlen bedeutet das für das AC38 glatte 169,- Euro :-(. Naja, kommt Zeit kommt Rat. Und der Winter ist ja noch lang...

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Freitag, November 11, 2005

Und er sprach: "Es werde Bike"

Da ich ja nun endlich fast alle Teile zusammen habe und der Rahmen und die Gabel zu einer Einheit zusammen gefunden haben, konnte ich endlich damit beginnen, mein altes Bike auseinanderzuschrauben und die Teile an mein neues Bike zu bauen. Gestartet bin ich natürlich erst einmal damit, mein altes Bike aus dem Keller zu holen. Das hat keinen Spaß gemacht, da ich dabei erkennen musste, dass wohl vor dem Beginn eine deftige Putzorgie angesagt sein würde. Na gut, den Rahmen selbst hab ich diesbezüglich sehr stiefmütterlich behandelt. Schließlich ging es mir vordergründig um die Teile. Und die reinige ich Stück für Stück, bevor ich sie an das Bike baue.

Nun sollte ich hier einmal erwähnen, dass ich zunächst vor hatte, nach jeder Änderung am neuen Bike den Fortschritt per Photo zu dokumentieren. Das hätte aber einerseits einen Bilder-Overkill bedeutet, zum anderen wäre ich dann mehr mit der Cam zugange gewesen als mit den Werkzeugen. Deswegen seht ihr gleich ein Bike, dass schon sehr einem vollständigen Bike ähnelt und vermuten lässt, wie das Simplon wohl in Zukunft aussehen wird. Hier mal der Zwischenstand:


Damit ich auch ohne Montageständer einigermaßen komfortabel werkeln kann, war meine erste Tat, die Laufräder zu montieren. Das hört sich jetzt toller an als es war. Schließlich habe ich sie nur aus meinem alten Bike rausgebaut und nach einer bitter nötigen, gründlichen Reinigung in das Simplon eingesetzt. Sie waren also schon eingespeicht, zentriert und mit den Reifen versehen. Tatsächlich war auch der Reinigungsaufwand hierbei der größte :-).
Stichwort Laufräder: die Laufräder habe ich vor knapp vier Jahren von DT Swiss zusammenstellen lassen. Verbaut wurden dafür DT Onyx Naben, doppelt konifizierte DT Speichen (2.0 - 1.8 -2.0mm) in schwarz, schwarze Alu-Speichennippel und schwarze Mavic X517 Felgen.

Gut, meine nächste Tat war, die Steuereinheit anzubauen. Also habe ich zunächst den Lenker auseinandergepflückt. Die Griffe waren wie immer das größte Problem. Anschließend habe ich den Vorbau (einen FSA XC120 - CNC-gefräst, 120mm Länge, 6° Neigung) demontiert, gründlich gereinigt und am Schaft der neuen Gabel montiert und eingestellt.

Beim Auseinandernehmen des Lenkers - einen Easton EC70 Carbon (Länge 580mm, Kröpfung 3°) - musste ich übrigens feststellen, dass die Enden durch die Klemmung der Lenkerhörnchen angebrochen sind. Ich werde den Lenker trotzdem vorerst verwenden und die Barends solange einfach mit Vorsicht genießen.

Eines der ersten Teile, die ich für das neue Bike bestellt habe, war ein sog. Shim von USE. Das ist ein Distanzröhrchen, mit dessen Hilfe ich meine nur 27,2mm dicke USE Alien Carbon Sattelstütze in das 31,6er Sitzrohr klemmen kann. Das hab ich dann auch mal prompt gemacht. Den Selle Italia Flite SLR Sattel hab ich damit natürlich gleich mit umgebaut.

Was ich nun noch brauchte, um ruhig schlafen zu können, war, die neue Magura HS33 - zumindest provisorisch - zu montieren. Ich war nämlich bereits tierisch gespannt auf das neue System, das nun keine Kunststoff-Gegenhalter mehr benötigte, die sich übel in teure Rahmenteile arbeiten. "Provisorisch" soll heißen, dass ich in erster Linie die Nehmerzylinder auf die Sockel bauen wollte. Die Hebel habe ich erst einmal locker auf den Lenker gesteckt, da dort ja noch die Schalthebel vor kommen. Die Bremsleitungen werden zur endgültigen Montage auch noch gekürzt. Dazu benötige ich aber noch einen Klemmring. Ein absolutes Kleinteil, mit dessen Hilfe die Leitung in dem Nehmerzylinder fixiert wird. Aber ich hab es eben nicht...

So, wie dem ersten Bild ja bereits zu entnehmen, sieht das Bike schon langsam wie ein Bike aus. Klar, es fehlen noch sehr viele Dinge. Aber für eine ungefähre Vorstellung des Ergebnisses reicht - wie schon erwähnt - der jetzige Zustand ja bereits. Als nächstes werd ich mich nun um die Schalthebel und den Rest der Steuereinheit (Griffe, Barends...) kümmern und das Innenlager und die Kurbeln montieren. Und wie ich mich kenne, werd ich mich wohl nicht lange davon zurückhalten können :-)

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Freitag, November 04, 2005

Samtweich durch's Gelände

Gut, ein auf Cross Country optimiertes Hardtail erfüllt natürlich nicht den Sinn, samtweich durch das Gelände zu schweben. Auch eine 80mm Federgabel spricht eher dagegen. Aber wenigstens wird das Simplon - ganz im Gegensatz zu meinem alten Starrbike - eine Federgabel haben. Um genau zu sein, wird in Zukunft eine waschechte nagelneue Manitou R7 mein Bike zieren. Seit Mittwoch liegt sie nämlich endlich vor mir. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe mich endlich entschieden, nachdem ich meiner Unentschlossenheit ja sogar eigens einen Blogeintrag gewidmet hab. Aber wie heißt es so schön? Durch ausreichend langes Aussitzen erledigen sich einige Probleme von selbst. :-) In diesem konkreten Fall bedeutet das: durch ausreichend langes Hin- und Herüberlegen konnte die R7 in aller Seelenruhe auf den Markt strömen. Und nicht nur das. Auch bei eBay konnte das erste alles schlagende Angebot einer solchen Gabel auftauchen. Glücklicherweise hab ich immer schön die Augen aufgehalten. *g*

Tja, und da stand sie dann plötzlich. Eine waschechte wunderschöne R7, wie sie der Federgabel-Gott Answer Manitou geschaffen hat. Und das für unglaubliche 359 Euro. Neu, ungebraucht und vom Händler. Nur zur Erinnerung: im Einzelhandel steht die Gabel für um die 500 Euro. Wahnsinn! Klar, 359 Euro hat man als Student nicht einfach mal so. Aber mein Vater hat einmal mehr einen Traum wahr werden lassen. Danke Papa!!! :-) Tja, und dank der Sofortkauf-Option konnte ich auch umgehend zuschlagen - bei der allerersten Auktion zu einer 2006er Manitou R7. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich sehr happy bin. Übrigens hat mir die Einzigartigkeit dieses Angebotes auch noch eine weitere Entscheidung abgenommen: dass ich die Gabel auf jeden Fall mit Lockout haben wollte, war klar. Aber nehme ich die Gabel nun lieber mit Remote Lockout (also vom Lenker aus blockierbar) oder mit dem Lockout an der Gabel? Das Angebot - und damit meine Gabel - hat den Lockout-Hebel an der Gabel, was nicht nur Gewicht spart sondern auch die Kosten reduziert. Denn für den Remote Mechanismus steckt sich Manitou noch einmal 70 Euro in die Tasche. Wenn ich Lust dazu habe, kann ich aber auch den Remote Hebel nachrüsten.

Eigentlich hab ich die Gabel schon seit Montag. Da ich aber nicht mehr zu Hause war, als der Postbote sich dann doch schlussendlich zu mir verirrt hatte, musste ich einen quälend langen Feiertag (Allerheiligen) warten, bis ich sie endlich - wie schon vor zwei Monaten den Rahmen - in den Händen halten und minutenlang streicheln konnte. Ja genau, leider bin ich bei dem ganzen Höhenflug ein bisschen wahnsinnig geworden ;). HAHA! LIEFERT MICH EIN!!!

Zur Zeit liegt die Gabel samt Rahmen und Steuersatz bei Radsport Schäfer. Von dort hab ich den Rahmen. Und inkl. einiger Carbon-Spacer kostet mich der Einbau gerade mal 20 Euro. Montag darf ich die Sachen wieder nach Hause holen.




Technische Einzelheiten:
  • Federweg: 80mm
  • Einstellungsmöglichkeiten:
    • Druckstufe: TPC mit Lockout (Drehknopf an der Gabel)
    • Zugstufe: Drehknopf
    • Federung: Luftdruck (auch Negativfeder)
  • Schmierung: Halbbadschmierung mit "Evil Genius" Dichtungen
  • Tauchrohre: Magnesium, schwarz
  • Standrohre: 30mm Durchm., oval, Aluminium, schwarz
  • Gabelkopf: hohlgeschmiedet, schwarz
  • Gabelbrücke: Reverse Arch (hinter den Standrohren montiert), parabolisch geformt
  • Kanti-Sockel: inklusive
  • Scheibenbrems-Aufnahme: Post-Mount
  • Gewicht: 1566 Gramm (selbst gewogen)

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Samstag, Oktober 22, 2005

Dekadenz für kleines Geld

Ja, schon wenige Tage nach der Bremse ist nun auch das Schaltwerk eingetroffen. Ich hab es ja bereits im letzten Artikel erwähnt, dass ich ein Schaltwerk ersteigert hab. Und zwar nicht irgendeins sondern dekadenter Weise gleich ein XTR Schaltwerk. Dem Simplon eben nur das Beste. Hehe. Nun ist es ja bekannter Weise so, dass ich nicht gerade in Geld schwimme. Dass ich mir dann trotzdem ein Schaltwerk der Edelgruppe von Shimano leisten konnte, liegt daran, dass es schon etwas betagter ist.

Es handelt sich nämlich um das RD-M952 aus dem Jahr 2001. Das macht es allerdings zu dem besten Schaltwerk von Shimano. Denn es ist das Letzte, das noch nicht die dümmste Entwicklung der Shimano-Schmiede integriert hat: die Reverse Spring Technologie. Dabei wird die Wirkung der Feder umgedreht, so dass der Kraftaufwand des Fahrers nicht mehr beim Runterschalten sondern beim Raufschalten erforderlich wird. Klingt komisch, ist es auch. Bis zum RD-M952 brauchte man sich damit allerdings noch nicht herumärgern. Ich habe nun die Ausführung mit dem kurzen Schaltkäfig. Bei meiner Übersetzung ist das noch machbar, und beeinflusst die Schaltpräzision positiv und sieht auch noch besser aus.

So, wie üblich hier auch noch ein paar Bilder des guten Stücks:

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Dienstag, Oktober 18, 2005

Ab jetzt kann mein Bike sogar stoppen

Gut: könnte - wenn es schon fahren könnte. Hehe. Denn: Meine neuen Maguras sind da! Wie in meinem ersten Artikel erwähnt, habe ich mir die MAGURA HS33 EVO2 bestellt, um erstens unabhängig von der Federgabel-Entscheidung zu sein (die Manitou Federgabeln mit Reverse Arch System lassen sich mit den HS33 EVO (also denen bis 2004) nicht bestücken). Und zweitens schütze ich entscheidend meinen Rahmen. Genauer: den Hinterbau. Denn die Gegenhalter drücken sich bei jedem Bremsvorgang mit aller Gewalt gegen (und mit der Zeit IN) den Lack. Das passiert konstruktionsbedingt bei der EVO2 nicht. Mein Rahmen wird's mir danken.

Da die Magura bis zur Montage der Federgabel so nichtssagend in der Kiste rumliegt, habe ich mir mal ein Bild aus dem Internet geklaut, um euch mal zu zeigen, wie sie montiert ungefähr aussehen könnte. Nun ist meine allerdings schwarz (silber würde an meinem Bike eher störend wirken, denk ich) und ich habe auch gleich die EVO2 Brakebooster mitbestellt. Sie soll auch ohne die Booster schon kräftiger ziehen als meine alte EVO. Wie geschrieben, etwas nichtssagend, aber trotzdem vorhanden: ein selbst geschossenes Foto meiner Version der EVO2:


Hier mal ein paar technische Langweiligkeiten ;-):
  • Vollhydraulische Felgenbremse
  • geschlossenes System ohne Ausgleichsbehälter
  • Werkstoff Bremsgriff/-zange: Aluminiumdruckguss
  • Bremsleitung: Polyamid
  • Bremsverzögerung bei 100 N Handkraft: 4,2 m/sec²
  • Manuelle Belagnachstellung (TPA)

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Magura inkl. Booster (á 66g) ca. 900g wiegt. Wenn die Bremswirkung und Wartungsarmut nicht so unvergleichlich wären, könnte ich hier wohl am meisten Gewicht sparen. Aber so gewichtsgeil ich auch bin, funktional soll es auch sein. Und die Maguras sind einfach spitze!

Auch sehr hübsch ist meine andere Neuanschaffung, welche allerdings noch weiter von der Montage entfernt ist als die Bremse: meine neuen Schaltzüge. Ich weiß, das ist natürlich eigentlich nicht besonders erwähnenswert - theoretisch. Wenn es sich hierbei nicht um die Schaltzüge von Nokon handeln würde. Wie schon erwähnt: Funktion ist mir sehr wichtig, und das betrifft auch die Schaltung. Übrigens werde ich hoffentlich recht bald ein XTR 952 Schaltwerk bekommen - also jenes ohne diese komische Reverse Technik, die sich Shimano aus lauter Langeweile hat einfallen lassen. Hoffentlich werde ich dann auch bald einen passenden Umwerfer der gleichen Serie dazu finden. Aber alles schön der Reihe nach... :-)

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Dienstag, September 27, 2005

Nichts Neues - außer Verwirrung...

Tja, das ist mal wieder typisch: da war ich mir doch so sicher, dass ich die Manitou R7 Federgabel haben möchte und sogar bereit bin, darauf eine halbe Ewigkeit zu warten. Aber kaum bin ich mir mal sicher, kommt irgendetwas dazwischen. In diesem Fall ist es neben der kaum erträglichen Warterei auf die R7 der gerade im Oktober akute Geldmangel, der mich nun noch einmal ins Grübeln gebracht hat.

Im Grunde ist es mir natürlich schon knapp 500 Euro wert (soviel wird die R7 wohl kosten), eine wirklich gute Federgabel zu fahren. Erst recht, nachdem die R7 ja eine - wie es aussieht - gelungene Weiterentwicklung einer an sich schon guten Gabel, der Skareb, ist. Es ist wohl zu erwarten, dass sie in allen für mich relevanten Punkten ihren Preis wert ist. Aber um sie mir leisten zu können, muss ich eben genau dieses Geld erst einmal haben. Das hieße für mich erneut: WARTEN! Warten auf den ausreichenden Überschuss an Geld. Und möglicherweise sogar warten auf die Gabel. Denn derzeit weiß keiner so genau, ob die Gabel tatsächlich nun ab Oktober im Laden stehen wird. Da komm' ich doch spontan wieder ins Grübeln über brauchbare Alternativen.

Eine nahe liegende Alternative ist natürlich die schon erwähnte Manitou Skareb Super, also den Vorgänger meiner Wunschgabel. Die liegt im Augenblick bei ca. 300 Euro. Aber zu wissen, dass ich eigentlich für "nur" 200 Euro mehr eine bessere Gabel haben könnte, würde mich wahrscheinlich in absehbarer Zeit stark stören. Und bei derartigen Investitionen möchte man doch auch längerfristig zufrieden sein.

Es gibt aber noch eine andere Gabel, die mir sehr verlockend erscheint: Die Rock Shox SID Team. Warum nun ausgerechnet die? Nun, in erster Linie ist sie mit knapp unter 1400g sehr leicht (knapp so leicht, wie die R7 übrigens). Außerdem gibt es die SID Serie schon seit Ur-Zeiten. Also kann man davon ausgehen (und das bestätigen auch immer wieder die Tests renommierter Bike-Zeitschriften sowie ihr üppiger Einsatz bei CC-Races), dass die Gabel sehr gut entwickelt ist. Der Gabel wird ein exzellentes Ansprechverhalten nachgesagt. Perfekt also. Naja, wenn da nicht die geringe Steifigkeit wäre. Das ist der Preis, den es kostet, eine konkurrenzlos leichte Gabel zu bauen. Das jedoch ist eigentlich nur für Fahrer über 80kg relevant. Leider ist genau das zurzeit mein Problem. Von meinem (auch für die SID mehr als akzeptablen) Idealgewicht von ca. 72kg bin ich im Augenblick 14kg entfernt. Ein Zustand, der sich auch ohne SID ganz schnell ändern muss. Hehe. Naja, die SID Team würde mich jedenfalls ca. 400 Euro kosten. Ach ja, auch wenn die SID Race knapp 70 Euro weniger kostet, auf den Poploc (also das Lock Out System der SID) möchte ich nur ungerne verzichten müssen.


Fazit: eigentlich müsste dieser Abschnitt gähnend leer bleiben. Ich hab nämlich keine Ahnung, zu welchem Ergebnis ich nun aus all den Überlegungen kommen soll. Momentan tendiere ich in der Tat dazu, mir die SID Team zu holen. Aber das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen. Möglicherweise warte ich tatsächlich so lange wie nötig darauf, mir die R7 leisten zu können...

Vielleicht können mir ja eure Kommentare ein wenig weiterhelfen. Also, ziert euch nicht, hier euren Senf dazu abzugeben. :-)

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Montag, September 05, 2005

A carbonly dream came true...



Ja, so ist es. Dank meines Vaters - ich hab echt den besten Papa der Welt! - habe ich ihn nun tatsächlich vor mir liegen - einen SIMPLON Gravity Rahmen, den Traum-MTB-Rahmen unter den Hardtails schlechthin. WAHNSINN! Knapp 1300 Gramm leicht (inkl. Sattelklemme), super steif und unter anderem dank der Carbon-Monocoque-Bauweise eine kaum zu übertreffende Optik. Ich hab mich verliebt :-)

Es war schon ein Abenteuer für sich, ihn zu bekommen. So ist das eben mit einem Rahmen, der nun wahrlich keine Stangenware ist. Ich hatte das große Glück, dass der einzige Händler Dortmunds, der SIMPLON Rahmen vertreibt, genau einen Rahmen da hatte - in meiner Größe und meiner Wunschlackierung. Und das allergrößte: er konnte mir sogar den besten Preis aller abtelefonierten Händler machen - 1199 Euro. Ich widerhole mich ja nur ungern. Aber: WAAAAHHHNNSINNNNN!! :-)

So, um nun noch ein paar Fakten und Impressionen auf euch einwirken zu lassen, hier nochmal ein Link zur Herstellerseite. Hier findet ihr Bilder und Testberichte unter anderem von der 'Bike' und der 'Mountainbike', zwei renommierte Bikezeitschriften. Diesen Tests ist nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Plan ist es nun, so weit es eben machbar ist, meine ja bereits sehr edlen Komponenten (TUNE Innenlager, USE Carbon Sattelstütze, Easton EC70 Carbon Lenker u.v.m.) des alten Bikes an meinen Gravity-Rahmen zu basteln. Dennoch werd ich nicht drum herum kommen, ein paar Neuteile zu besorgen. Das Wichtigste dabei natürlich: die Federgabel. Das TREK (mein altes Bike, ein TREK 8700) hat - ganz im Style der 90er Jahre - eine Starrgabel, was für das Gravity selbstverständlich keine Option darstellt. Und wie bei allen Neuanschaffungen ist bei mir auch das Ersinnen der richtigen Federgabel ein langwieriger Prozess. Meine Wunschfedergabel wäre die F80X von FOX. Aber bei einem Listenpreis von über 1000 Euro ist sie doch eher unvernünftig teuer. Eine Manitou Skareb Super ist bezahlbar und gleichzeitig gut. Das Problem ist, dass sie in Kürze (mit ein wenig Glück schon Anfang Oktober) durch die R-seven abgelöst wird. Diese ist nicht viel teurer und dabei noch steifer und leichter als die Skareb. Also werde ich wohl warten. Und bis ich die Gabel habe, werd ich auch noch nichts anderes umbauen können.

Gut, was fehlt mir denn noch? Ein Umwerfer. Ja wie Umwerfer? Hat denn das alte Bike keinen? Doch schon, aber der Carbonrahmen verträgt keinen herkömmlichen Schellen-Umwerfer. Für diese Einsatzzwecke bietet Shimano den sogenannten E-Type-Umwerfer, der am Tretlager seinen Halt findet und nur mit einer Schraube an der dafür vorbereiteten Position am Sitzrohr fixiert wird. Zu diesem Zweck ist ein (des Geldes wegen alter) XTR-Umwerfer mit Carbon-Halterung bestellt *freu*. Außerdem habe ich bereits einen Sattelstützen-Abstandhalter bekommen, damit meine 27.2mm Carbon-Sattelstütze in das 31.6er Rohr passt.

Außerdem habe ich an meinem bisherigen Bike eine Magura HS33, eine super Hydraulik-Felgenbremse) verbaut. Leider handelt es sich dabei um eine alte von 2001. Sie ist auch eigentlich noch gut genug. Das Problem ist, dass ich sie mit der Manitou-Gabel nicht mehr verbauen kann. Sie benötigt nämlich als Konter den Gabel-Booster, welcher sich bei der Manitou hinter den Gabelholmen befindet. Manitou nennt das Reverse-Arch. Da mich die (durchaus mögliche) Modifikation der Bremse insgesamt fast so viel kosten würde, wie eine neue HS33 von 2004/05, besorg ich mir natürlich die neue. Aber das hat noch Zeit.

Alles in allem erwarte ich am Ende ein Gesamtgewicht von unter 10 Kilo. Das ist realistisch. Allerdings muss ich leider an mir selbst noch etliche Kilos abspecken, damit ich tatsächlich etwas davon habe. Hehe. Aber für das neue Bike lohnt es sich ja, das auf sich zu nehmen. Und obwohl ich weiß, dass das Basteln dem eher im Wege stehen wird (mir wird ja in der Zeit kein fahrfertiges Bike zur Verfügung stehen), würde ich am liebsten noch heute anfangen zu basteln... :-)

Übrigens erhöht dieses Projekt mein Verständnis für eine große Personengruppe: nämlich für all die vielen (in erster Linie amerikanischen) Hot-Rod-Bastler. Gut, direkt vergleichbar ist das natürlich nicht, da ein Bike ja nun doch noch ein Stück preiswerter und technisch um einiges simpler ist. Aber den Spaß an der Sache mindert das natürlich nicht. Ich für meinen Teil habe jedenfalls das Naserümpfen über diese Jungs eingestellt. Hehe...

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